Historisches und Biographien
Karate-dô von Gichin Funakoshi
Dieses Buch, das Vermächtnis des "Vaters des modernen Karate", gilt unter Kennern dieser Kunst als das Wertvollste dessen, was Großmeister Funakoshi schriftlich fixiert hat. Eingekleidet in Anekdoten aus seinem Leben und umrahmt von einer Darstellung der Entwicklung des Karate-Do von den Anfängen als geheime Kunst bis hin zu einer umfassenden Erziehungsmethode für jedermann - das Verdienst Funakoshis -, legt unser der Meister die geistigen und erzieherischen Prinzipien seiner Kunst dar: Prinzipien, die unabdingbarer Bestandteil des Karate-Do sind, wenn es ein Weg zur Vervollkommnung zur Meisterung des Ichs werden soll. So ist dieses Buch ein Grundstein für die Arbeit eines jeden Karateka, aber auch eine unschätzbare Hilfe für alle, die tiefer in das Denken des traditionellen Japaners, in die Seele Japans eindringen wollen. 160 Seiten, mit einer Kalligraphie und 6 historischen Photos des Autors.
Karate-Dô Nyûmon von Gichin Funakoshi
Diese Zusammenstellung aus dem Nachlass der Schriften, persönlichen Notizen und Aufzeichnungen von Funakoshi Gichin liegt jetzt erstmals in deutscher Sprache vor. Sie ist eine der wichtigsten Publikationen, die wir aus der Frühphase der Schriftlichkeit des Karate besitzen. In ihr äußert sich Funakoshi zur Geschichte, Philosophie und Technik der ursprünglichen Kampfkunst Okinawas. Das kleine Werk ist so bedeutsam, dass sein Original durch den Renomierverlag Kodansha in die Reihe "The Master Introductory Text" aufgenommen worden ist. Teile des Nyûmon gehören sicher mit zu den ältesten verfügbaren Texten des Karate; sie schildern diese Kampfkunst vor dem Hintergrund der noch im späten 19. Jh. mittelalterlich geprägten Welt Okinawas mit ihrer engen Verbindung zur chinesischen Kultur. In diese Zeit fällt die Jugend Funakoshis. Wenn er sich rückblickend erinnert, verschwimmen in seiner Wahrnehmung des Karate die Grenzen zwischen Mythos und Realität in einer Weise, die für sein mittelalterlich geprägtes Denken durchaus selbstverständlich war. So zum Beispiel in der packenden Schilderung des legendären Zweikampfes zwischen den großen Karatemeistern Matsumura und Uehara. In ihr tritt uns die Gefühls- und Wahrnehmungswelt des alten Orient vielleicht ein letztes Mal in voller Deutlichkeit entgegen. Funakoshi besingt das Ideal des gewaltfreien, großmeisterlichen Karate ebenso wie dessen unerbittliche Verknüpfung mit der entscheidenden Frage nach Leben und Tod. Das Nyûmon (wörtl. Eingangstor) verschafft so Zutritt nicht nur zur technischen, sondern auch zur emotionalen Welt des originalen Karate.
Shôtôkan von Henning Wittwer
Zum ersten Mal in direkter Übersetzung aus dem Japanischen ins Deutsche, stellt dieses Buch acht Abhandlungen okinawanischer und japanischer Karate-Adepten vor. Sie alle stehen in direkter Verbindung zum Karate aus dem Shōtōkan. Matsumuras, Asatos und Itosus Darlegungen bilden überdies die ältesten, vollständig überlieferten Schriftstücke des Karate im allgemeinen.
Prägnant geben diese Dokumente Aufschluß über historische, strategische, technische und philosophische Gesichtspunkte des Karate. Es handelt sich dabei um keine neuzeitlichen Interpretationen, sondern um die ursprünglichen Ansichten der alten Lehrmeister.
Dôjôkun von Andreas F. Albrecht
Worin besteht der geistige Weg des Karate?
Wie sollen wir ihm folgen?
Was ist Karate-dô?
Andreas F. Albrecht, 4. Dan, legt mit seiner Erstveröffentlichung eine anschauliche Darstellung der Karate-Ethik vor und erläutert anhand der klassischen Dôjôkun den geistigen Hintergrund des
Karate-dô.
Mit Kalligraphien des japanischen Zenpriesters und Karatemeisters Takahashi Anki, 8. Dan.
Enzyklopädie des Shôtôkan von Schlatt
Die komplette und übersichtliche Darstellung sämtlicher Karatetechniken, aller Wettkampfausdrücke und Karatephilosophien in einer bisher einzigartigen Form mit japanischen Schriftzeichen (Kanji), Aussprache und Übersetzung. Der Inhalt setzt sich aus dem Zahlensystem, den Angriffs- und Bewegungsrichtungen, den Grundkata und den höheren Kata sowie Kommandos, Dôjôregeln, Körperteilen und einem reich bebilderten Technikteil zusammen. Weiterhin wird auch auf den philosophischen Hintergrund des Shôtôkan eingegangen, durch die Erklärung von ausgewählten Begriffen, der Entwicklung des Wortes Karate-Dô, die zwanzig Paragraphen des Karate von Funakoshi Gichin u.v.m. Den Abschluß bilden die wichtigsten Begriffe und einige Anmerkungen berühmter Zen-Meister.
Masters von Schlatt
Die hier veröffentlichen Interviews liegen nun zum ersten Mal in deutscher Sprache vor. Ihre Publizierung ist für schlatt-books kein gewöhnlicher verlegerischer Vorgang, sondern eine wirkliche
Ehre. Als Verlag können wir so zur Rezeption und Neugestaltung der Karatephilosophie und -kultur im deutschen Sprachraum beitragen.
In den Interviews, die in „Masters“ abgedruckt sind, kommen jene Karatekas zu Wort, die im 20. Jahrhundert zu den eigentlichen Pionieren des modernen und internationalen Karate geworden sind. Sie
stammen aus Japan, Europa, aus Nordamerika und Australien. Diese Männer haben das Karate aus seinem ostasiatischen Kulturhorizont herausgeführt und zu einem Weltkulturerbe gemacht. Damit stehen
sie in der Traditionslinie des Karate, das von Okinawa ausgegangen ist, nun als die Vermittler zwischen Japan und der ganzen Welt. Sie haben in der Karategeschichte einen ähnlichen Stellenwert
wie vor ihnen die okinawanischen Karatepioniere Matsumura, Itosu, Azato, Higaonna, die im 19. Jahrhundert Revolutionäres oder Sagenhaftes für das Karate getan haben oder wie die gefeierten
Stilbegründer des japanischen Karate: Funakoshi, Motobu, Mabuni, Yamaguchi, Otsuka und andere.
Selbstbegegnung auf dem Weg der leeren Hand von Stan Schmidt
Dies ist die inspirierende Autobiographie des höchstrangigen nichtjapanischen JKA Meisters: Stan Schmidt, 7. Dan, Chefausbilder der Südafrikanischen JKA und der Africa JKA Karate Organizations. Seinem Streben, seinen Tragödien und seinen Triumphen. Mit diesem Werk gewährt Shihan Stan Schmidt dem Leser Einblick in sein Leben und teilt mit ihm seine Erfahrungen aus 40 Jahren Karatepraxis - wovon er die meiste Zeit in Japan trainierte, und erzählt über die Karate-Szene in Zeiten der Apartheid. Als Absolvent der berühmten Instructor Class der JKA in Tôkyô trainierte und kämpfte er mit Japans Kämpferelite und ist heute Mitglied im World Shihankai, dem Gremium der Großmeister.
Gespräche mit dem Meister: Masatoshi Nakayama von Randall Hassell
Randall G. Hassell war der einzige westliche Journalist, dem Masatoshi Nakayama (10. Dan), der spätere Direktor der Japan Karate Association, ein ausführliches Interview gab. Ziel dieses Gesprächs war dessen Veröffentlichung in Buchform. Der Großmeister beschreibt hier seine Anfänge unter der Anleitung von Funakoshi Gichin, dem Begründer des modernen Karate. Ausführlich spricht er über das moderne Karate: woher es kam, wo es steht und wohin es geht. Meister Nakayama hinterließ bei seinem Tode 1987 die JKA auf dem Zenit ihres Schaffens.
Moving Zen - Zen in der Bewegung von C.W. Nicol
Moving Zen' - Die Reise eines Mannes in das Herz des Karate - ist ein Werk mit vielen Facetten und immer wieder überraschenden Tiefen. Es ist die Geschichte eines jungen Mannes, der nach seiner
Ankunft in Japan mit einer fremdartigen Kultur in Kontakt kommt. Sie beschreibt seine ersten Jahre, in denen er die Techniken des Karate-Dô, und die geistigen Tiefen hinter diesen zu ergründen
sucht.
Schon nach kurzer Zeit in Japan schließt er sich der 'Japan Karate Association' und der Stilrichtung Shôtôkan an, und bemerkt, wie die Kampfkunst sein gesamtes Dasein erfaßt und seine
Vorstellungen vom Leben umwandelt. Mit Hilfe vieler hervorragender Lehrer erringt er schließlich den schwarzen Gürtel und macht einen großen Schritt hin auf das letztliche Ziel aller Kampfkünste
- die innere Ruhe. Diese Erzählung ist ein "Muß" für jeden Ausübenden einer Kampfkunst und für jeden, der sich für "Zen in der Bewegung" interessiert. C.W. Nicol wurde 1940 in South Wales
geboren. Bereits mit 17 Jahren nahm er an seiner ersten Arktisexpedition teil. 1962 ging er nach Japan, um dort Kampfkünste zu studieren. Ab 1967 arbeitete er als Jagd- und Wildhüter in
Äthiopien. 1972 emigrierte er nach Kanada. Heute ist er japanischer Staatsbürger, Träger des siebten Dan in der 'Shôtôkan Karate International Federation', und Vizepräsident einer Hochschule, die
Umweltarbeiter ausbildet. Er hat Bücher auf Englisch und über siebzig Bücher auf Japanisch veröffentlicht. Sein wohl bekanntestes Werk ist 'Harpoon', auf Deutsch herausgegeben unter dem Titel:
'Der letzte Samurai'.
Leere Hand von Kenei Mabuni
Budo ist der Weg der traditionellen japanischen Kampfkünste. Mabuni Kenei ist diesem Weg bis heute durch nahezu acht Jahrzehnte gefolgt. Er gehört zu den letzten Meistern, die bei den Gründervätern des modernen Karatedo in die Lehre gegangen sind. Der Sohn und Erbe Mabuni Kenwas, des Gründers des Shito ryu, ist im Lauf seines Lebens zu einem tiefen Verständnis vom Wesen des Karate als Budo-Kampfkunst gelangt. Auf lebendige, fesselnde Weise versteht er es, dem Leser dieses außerordentlich komplexe und vielschichtige Wissen nahezubringen. Dies geschieht in Form von Lebenserinnerungen, technischen Erläuterungen, historischen und philosophischen Ausführungen, Legenden und anekdotischen Begebenheiten aus dem Leben berühmter Samurai und Budoka (Meister des Schwertkampfes, des Aikido, des Okinawa te und des Karate). Dem Anfänger vermittelt das Buch eine Idee von den unerschöpflichen Möglichkeiten des Budo als Lebensschule, und der Fortgeschrittene findet vielfältige Anregungen für die eigene Weiterentwicklung oder auch für seine Lehrtätigkeit.
Mabuni Kenei, Träger des 10. Dan, wurde 1918 auf Okinawa, dem Ursprungsort des Karatedo, geboren. Als Sohn eines der bedeutendsten Karateexperten in der Geschichte der Kampfkünste kam er von Kindheit an mit dem Karate und einigen seiner größten Meister in Berührung. Im Alter von 34 Jahren übernahm er den Vorsitz des Shito ryu. Noch heute, im hohen Alter, hält er regelmäßig Lehrgänge in verschiedenen Teilen der Welt, in denen er authentisches Karatedo vermittelt.



