Presse und Berichte
Gemeinsamer Karatelehrgang mit Koryukai Karate-Dojo Minden
Rund 40 Karateka aus dem Raum Minden und Bielefeld trotzten den schlechten Straßenverhältnissen und fanden sich am 31. Januar 2010 in Minden ein. Die Vereine „Ishiro-ryu Karate-Do TuS Hartum e.V.“ und „Koryukai Karate-Dojo Minden e.V.“ stellten zusammmen erstmals einen einen Bunkai/Ôyô-Lehrgang auf die Beine.
Unter dem Thema „Prinzipien des Bunkai – am Beispiel der Pinan Kata und der Kata Tekki Shodan (Naihanchi)“ konnten die Teilnehmer in sechs Einheiten, die jeweils von den Karatelehrern Dr. Andreas J. Höfner (4. Dan), Christian Laszczyk (4. Dan) und Horst Volkmann (3. Dan) geleitet wurden, unterschiedliche Wege kennenlernen, sich mit den Grundaspekten der Kata auseinanderzusetzen. Alle Übungsformen waren so konzipiert, die in der Kata enthaltenden Informationen so zu interpretieren, dass sie effektive Abwehrtechniken gegen realistische Angriffe darstellen.
So merkte Dr. Andreas J. Höfner an, die Pinan/Heian Kata seien von Itosu zwar für Schulkinder geschaffen worden, bei korrekter Auslegung bieten sie jedoch ein hohes Selbstverteidigungspotential. Jede Bewegung der Kata habe einen Sinn in der Anwendung. Höfner demonstrierte verschiedene Deutungsmöglichkeiten der Kata Pinan Nidan (Heian Shodan), wobei man auf bestimmte Aspekte seine Aufmerksamkeit richten sollte: Nahdistanz (d.h. keine Grundtechniken aus der Mitteldistanz), realistische Angriffe (Fassen, Schwinger usw.), das gesamte Bewegungsspektrum der Techniken ausnutzen, (z.B. Bedeutung des Hiki-Te), Technikvielfalt in Form von Hebeln (Kensetsu-waza) und Würfen (Nage-waza) etc. Grundsätzlich dürfe man sich durch die Nomenklatur der Techniken nicht irreführen lassen. So sei beispielsweise ein „Age Uke“ nicht primär ein Block gegen einen Oi Tsuki Jodan, sondern entpuppt sich in genauer Auslegung als vielseitigere Technik.
Christian Laszczyk erläuterte mehrere Prinzipien des Bunkai und zeigte anhand der Tekki Shodan exemplarisch ihre Umsetzung im Nahkampf. Jede Kata sei ein selbständiges Kampfsystem, was nichts anderes heiße, dass man mit den in der Kata enthaltenen Informationen in der Lage sein sollte, sich gegen jeden wahrscheinlichen Angriff physischer Gewalt - und das aus jeder Distanz heraus - zur Wehr zu setzen. Dabei habe jeder die Techniken seinen eigenen körperlichen Voraussetzungen ökonomisch anzupassen.
Horst Volkmann sorgte durch seine Trainingseinheiten bei allen Beteiligten immer wieder für die nötige Betriebstemperatur und setzte seinen Schwerpunkt auf den dynamischen Aspekt des Karate. Wichtig sei die konsequente Anwendung der Grundtechniken, d.h. man müsse den Partner in den Kumiteformen durch Distanzverkürzung und Geschwindigkeit unter Druck setzen, damit dieser die Funktionsfähigkeit der Techniken und seines Standes unter erschwerten Bedingungen überprüfen könne.
Das Erlernen der Kata endet in gegenwärtigen Dojos oftmals mit der Kenntnis des korrekten Ablaufes und in grundschulmäßigem Bunkai aus der Mitteldistanz, was oftmals durch den Wettkampfcharakter des Katatrainings bedingt ist. Die Kata als selbstständiges und realistisches Kampf- und Selbstverteidungssystem aufzufassen, war das gesteckte Minimalziel des Lehrganges. Die Teilnehmer haben sich diesem Ziel in kleinen Schritten nähern können – jeder freilich auf seinem Weg.
Karatelehrgang mit Fritz Nöpel und Andreas Modl
Am 16. Mai 2009 hat unser Verein einen Lehrgang mit den renommierten Karatetrainern Fritz Nöpel (9. Dan) und Andreas Modl (7. Dan) durchgeführt.
In mehreren Übungsseinheiten konnten sich die Teilnehmer in Oberlübbe ein Bild von der Vielfältigkeit des Karate-Do machen. Während Fritz Nöpel in seinen Einheiten historisches Hintergrundwissen mit elementaren Partnerformen verband, stand bei Andreas Modl die Selbstverteidung an erster Stelle. Christian Laszczyk und Horst Volkmann setzten den Schwerpunkt auf das Bunkai der Kata Kanku Dai. Getreu dem Motto Funakoshis "Es gibt nur ein Karate-Do" war es für alle Beteiligten ein erfolgreicher Lehrgang. Mehr Bilder
Karatevorführung auf dem Frühjahrsmarkt in Hille am 26.04.2009
Sie gehören zur Karateabteilung des TuS Hartum - und zeigten, was sie drauf haben. Die Geschwister Eveline und Kevin Engelbracht waren dabei die Jüngsten, die bei ihren Darbietungen natürlich den meisten Applaus erhielten. "Sport ist keine Frage des Alters", sagte Spartenleiter Horst Volkmann zu Beginn. Wichtig sei es nur, ihn regelmäßig zu treiben. Dass Karate mehr als nur eine Kampfsportart ist, bewiesen neben Volkmann auch Stefan Schneider und Sascha Fuzul. Konzentration, Körperbeherrschung und Reaktionsfähigkeit sind gefordert. "All das wird bei uns trainiert", sagt Volkmann, dessen Sparte zurzeit 100 Mitglieder hat. Und vielleicht werden es nach dem Hiller Markt noch einige mehr. (Text und Bilder: Mindener Tageblatt).
Schwarzgurtprüfung bei der Karate Do Abteilung des TuS Hartum e.V.
Kürzlich veranstaltete die Karateabteilung des TuS Hartum e.V. eine Danprüfung (Schwarzgurt) für höhere Grade. Prüfer waren Fritz Nöpel 9. Dan aus Kamen und Ulrich Weß-Wesner 5. Dan aus Detmold. Die Prüfung bestand aus einem praktischen Teil, der den Prüflingen alles abverlangte, und einem praktisch theoretischen Teil. Am Ende konnten Christian Laszczyk den 4. Dan und Horst Volkmann den 3. Dan in Empfang nehmen. Außerdem bestand noch Johannes Gerhard Mangelsdorf aus Bielefeld die Prüfung zum 3. Dan. Die Räumlichkeiten wurden freundlicher Weise vom AS Sport und Gesundheit, Ringstrasse 93, zur Verfügung gestellt. Die Abteilung ishiro-ryu karate do des TuS Hartum e.V. arbeitet sei Jahren mit den Trainer Christian Laszczyk und Horst Volkmann erfolgreich im Verein. Sie ist mit ca. 90 Mitgliedern eine der größten Abteilungen. In Zukunft will man sich den so genannten Jukuren (Älteren, Erfahrenen) widmen. Im November wird ein neuer Anfängerlehrgang gestartet, der speziell an Ältere (ab 35 Jahren) gerichtet ist. Hier steht der Gesundheitssport und die Selbstverteidigung im Vordergrund (Text und Bilder: Tus Hartum).





